Lesenswert – Sarrazin und Medien

Während der Name Thilo Sarrazin in aller Munde ist, da die Veröffentlichung seines Buches „Deutschland schafft sich ab“ scheinbar an Wichtigkeit alles übertrifft, ist neben der rechtspopulistsichen Coloeur der Debatte „endlich mal wieder über böse Ausländer“ reden zu dürfen vor allem einwas geglückt: die perfekte PR-Show.

Bastian Brinkmann bringt das, was im Endeffekt beim Medienwirbel um Sarrazin herauskommt, gut auf den Punkt: Viel Geld für billige Polemik. Ein kritischen Beitrag zur Heuchelei des Spiegels wurde auf JakBlog formuliert, es handle sich um den „Abgrund an Journalismus-Verrat“.

„Ich muß niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.“ formulierte Sarrazin im September 2009. Zu einem Ausschlussverfahren äußerte er sich im Interview mit der Sueddeutschen Zeitung, er „verlasse nirgends die Grundwerte der SPD“. Na dann, Prost…

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